Was kann ich gegen Spam tun?

Grundsätzlich ist der Versand unerbetener Werbemails ("Spam") ohne Ihre Zustimmung unzulässig. Sollten Sie bereits eine Zustimmung erteilt haben, so kann diese jederzeit widerrufen werden.

Werbemails dürfen – ohne Ihre vorherige Einwilligung – nur von Unternehmen verschickt werden, mit denen Sie bereits in geschäftlichen Kontakt getreten sind (zum Beispiel beim Kauf von Waren in einem Onlineshop). Auch in solchen Fällen haben Sie jedoch das Recht, die Zusendung unerwünschter E-Mails abzulehnen, indem sie zum Beispiel auf die E-Mail antworten und das Unternehmen darauf hinweisen, dass Sie keine Werbung per E-Mail wünschen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich in die ECG-Liste eintragen zu lassen und so die Zusendung von Werbemails im Vorhinein abzulehnen. Senden Sie dazu eine E-Mail, bei der die einzutragende E-Mail-Adresse als Absenderin aufscheint, mit dem Betreff "Eintragen RTR-ECG Liste" an eintragen@ecg.rtr.at. Sie erhalten kurz darauf eine E-Mail, die Sie bestätigen müssen. Wenn Sie diese E-Mail beantworten, wird Ihre E-Mail-Adresse in die ECG-Liste eingetragen.

ACHTUNG: Auch die Eintragung in die ECG-Liste bietet nur eingeschränkten Schutz, weil Spam überwiegend von Personen versandt wird, die rechtliche Vorschriften nicht beachten. In solchen Fällen hilft lediglich der Einsatz von Spamfiltern.

Sollte ein Unternehmen nicht auf Ihre Bitte reagieren, so können Sie Anzeige beim zuständigen Fernmeldebüro erstatten.

Die wichtigsten Tipps zur Spam-Vorbeugung:

•    Gehen Sie vorsichtig mit Ihrer E-Mail-Adresse um und geben Sie sie nur an Personen weiter, denen Sie vertrauen.
•    Es ist empfehlenswert, mindestens zwei E-Mail-Adressen zu verwenden: eine, um mit Freunden, Bekannten, Familienmitgliedern und Geschäftspartner/innen in Kontakt zu bleiben, und eine andere, um sich damit in sozialen Netzwerken zu registrieren, in Gästebüchern zu posten, an Gewinnspielen teilzunehmen et cetera. Sobald Sie über die zweite E-Mailadresse zu viel Spam erhalten, können Sie diese einfach löschen und eine neue E-Mailadresse registrieren. Wir empfehlen die Zweitadresse bei einem der großen Webmail-Anbieter (zum Beispiel Yahoo!, Hotmail oder GMail) zu registrieren, denn diese verfügen über gute Spamfilter.
•    Antworten Sie niemals auf Spam-E-Mails, auch nicht um sich zu beschweren. Denn damit bestätigen Sie den Spammer/innen, dass Ihre E-MailAdresse aktiv ist. Oft erhalten Sie dadurch noch mehr Spams. Darüber hinaus können bereits beim Öffnen versteckte Programme aktiviert werden, die Ihre E-MailAdresse verifizieren. Verwenden Sie den Spamfilter Ihres E-MailProgrammes und Ihrer E-MailAnbieter/innen.

Microsoft Outlook: Schützen Sie Ihren Posteingang vor Spam

Heise Verlag: Spamfilter-Übersicht (tlw. kostenlos) 

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